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Besuch von Tarek Al-Wazir in Raunheim

 

Am 31. August 2013 besuchte unser hessischer Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir Raunheim. Wir hatten im Rahmen dieses Besuches die Möglichkeit, zwei große Themen unsere Stadt betreffend anzusprechen.

Da an diesem Tag der Wind vorwiegend aus Westen kam,  konnte Tarik Al-Wazir feststellen, dass in Raunheim auch bei der Betriebsrichtung West eine erhebliche Fluglärmbelastung feststellbar ist. Er erklärte hierzu, dass es in Raunheim leiser werden muss.


Bezüglich der sogenannten Landebahn Nordwest stellte er fest, dass eine Rücknahme der Baugenehmigung nur mit erheblichen Kosten realisiert werden könnte. Dies sei nach derzeitigen Erkenntnissen für das Land Hessen nicht darstellbar.


Weiterhin wollten wir von ihm wissen, wie die Planungen der grünen Fraktion im Falle einer Beteiligung an der Landesregierung bei dem Thema Wirbelschleppen aussehen soll. Tarek Al-Wazir antwortete auf diese Frage, dass eine Stabsstelle direkt im Wirtschaftsministerium eingerichtet werden soll. Dort sollen alle Themen den Frankfurter Flughafen betreffend direkt bearbeitet und zeitnah Lösungen gefunden werden.


Als weiteres für Raunheim wichtiges Thema wollten wir die Position des Landesverbandes zur Pestalozzi-Grundschule in Raunheim wissen. Wir fragten, warum bei einer Ganztagsschule kein Ganztagsangebot für alle Schüler angeboten wird. Tarek Al-Wazir erklärte hierzu, dass es nach dem derzeitigen Hessischen Schulgesetz für eine Schule mit Ganztagsangeboten ausreichend ist, wenn an drei Tagen der Woche ein Angebot bis 14.30 Uhr besteht. Darüber hinaus muss in einer Grundschule lediglich ein Angebot für 20% der Schüler zur Verfügung gestellt werden. Das grüne Programm für Hessen sieht jedoch ein richtiges Ganztagsschulprogramm vor, bei dem vor allem Lehrkräfte die Betreuung aller Kinder am Nachmittag übernehmen.


Als letztes wollten wir von Tarek Al-Wazir noch wissen, wie die Probleme der großen Klassen, welche sich aus der Größe der Grundschule ergeben, gelöst werden können. Das Hessische Schulgesetz schreibt vor, dass eine Grundschulklasse aus maximal 25 Kindern bestehen darf. Somit wird ab 26 Kindern eine zweite Klasse eingerichtet, und die Kinder auf diese beiden Klassen verteilt. Das bedeutet aber auch, dass die Klassen an unserer Grundschule erst einmal bis auf 25 Schüler aufgefüllt werden, und es somit zu großen Klassen kommt. Dies stellt insofern ein Problem dar, da es in Raunheim eher eine überdurchschnittliche Anzahl an Schülern mit erhöhtem Förderbedarf gibt.


Hierzu erklärte Tarek Al-Wazir, dass der grüne Landesverband die Einführung eines Sozialindexes plant. Hierbei sollen bei der Lehrerzuteilung seitens des Landes auch andere Gesichtspunkte, wie zum Beispiel soziale Faktoren, Sprachfähigkeiten und andere, für den Lernerfolg der Kinder wichtige, Parameter berücksichtigt werden.  Dadurch ist es möglich die Nachteile der Schulgröße auszugleichen.

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